Bund der Eghalanda Gmoin e.V.
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Gmoi Stuttgart Berichte


Eghalanda Gmoi z' Stuttgart
- Richard-Fritsch-Gmoi -

Start Termine Berichte

 

BERICHTE

Gmoi-Fosnat (18.2.2017)
Fosnat is! Dies war auch dieses Jahr wieder in der Egerländer Gmoi z Stuttgart deutlich zu spüren. Viele fleißige Gmoi-Mitglieder hatten alles Nötige organisiert. Und so wurde am Sunnau(b)md Nåchmittoch im Haus der Heimat alles vorbereitet, der große Saal wurde fastnachtlich geschmückt und unser Unterhalter Frieder Binder brachte sich in Position.
Dann konnte das gemeinsame Feiern losgehen!
Vüarstäiha Harald Wenig begrüßte mit einer humoristischen Rede die große Schar der Maschkara, die Mouhmen und Vettern und die vielen Gäste. Alle hatten einen guten Platz gefunden. Frieder Binder machte gute und mitreißende Unterhaltungsmusik, und auch ein paar Egerländer Stücke waren dabei, wie der „Brouda Liederle“, das regte Einige zum Mitsingen an. Es blieb kaum jemand auf seinem Stuhl und selbst wenn, dann wurde zumindest begeistert geschunkelt. Viele schwangen das Tanzbein, die Tanzfläche war ständig gut gefüllt und zwischendrin wand sich immer wieder eine lange Polonaise-Schlange mit vielen vergnügt strahlenden Augen durch den Raum. Mouhm Resl Reich brachte zwischendurch mit Egerländer Humor alle zum Lachen. Andere Beiträge aus unserer Gmoi mussten leider krankheitsbedingt aufs nächste Jahr verschoben werden. Vetter Horst Schneider hatte wieder ganze Arbeit geleistet und so gab es für alle ausreichend Getränke und Essen, das in der Küche von fleißigen Helferinnen und Helfern zubereitet und verteilt wurde. Ausdrücklichen Dank an alle Mouhmen und Vettern die mit ihrer Tatkraft so eine wunderschöne Gmoi-Fosnat möglich machten! Und einen extra Dank an die Gäste, die am Schluss noch mithalfen den Saal wieder in den ursprünglichen Zustand zu versetzen.
Für die Gmoi-Mitglieder und die Gäste war es ein unvergesslicher Abend – wir freuen uns schon auf’s nächste Jahr!

Alexander Friedl, Kulturwart


Löiwe Mouhmen u Vettern, Måidla u Boum,
liebe Landsleute und Freunde.

Ein Jahr verabschiedet sich. Ein neues kommt. Ein wenig innehalten und kurz zurückblicken auf 365 Tage gelebtes Leben in unserer Gmoi.
Dankbar sein für jedes Erlebnis und jeden Glücksmoment miteinander.
Denn jede Erfahrung war uns ein Lehrmeister.
Schlechtes loslassen ist die richtige Methode, voller Hoffnung nach vorne zu schauen, auf ein neues Jahr, das wieder viele Aufgaben bereit hat und dies auch für unsere Gmoi wieder vorsieht und bereithält.
Wir wollen auch im kommenden Jahr unseren Beitrag leisten, uns für den Erhalt unseres Brauchtums und Kulturguts einsetzen, in unserer Gemeinschaft, der Gmoi.
Und das, nach dem 70 Jahre seit der Vertreibung vergangen sind.
„Denn Heimat ist da, wo deine Wurzeln sind, aber Heimat ist auch da, wo du Familie hast, wo du wohnst und wo du Freunde hast“.
Lasst uns an dies denken und im Sinne unseres Egerländer Spruches handeln

„Für unna Hoimat ålls“

Viel Glück und viel Gesundheit im neuen Jahr wünscht euch

Enka Vüarstäiha
Harald Wenig


Weihnachts- und Jahresabschlussfeier des Gmoichors (19.12.2016)
Die Chormitglieder haben zusammen mit ihren Partnern in gemütlicher Runde bei selbstgebackenen Weihnachtsplätzchen das vergangene Jahr ausklingen lassen. Henny Hlawatsch begrüßte alle recht herzlich und bedankte sich für den erbrachten Einsatz in diesem Jahr, aber auch dafür, dass die Partner, soweit sie nicht im Chor mitsingen, die Sänger und Sängerinnen unterstützt haben. Gedacht wurde an  unsere verstorbenen Mitglieder Richard Böser und Herbert Friedl. Herbert hat zwar nicht mitgesungen, war aber bei den Proben, wann immer er konnte, mit ganzem Herzen dabei. Der Familie Alexander und Chatherine Friedl wurde eine zweite Tochter, Annamaria, geschenkt. Zu den Chorproben bringt Familie Friedl beide Töchter mit, so gewöhnen diese sich jetzt schon an das Leben im Chor - und - uns tut es auch gut. Verschiedene Weihnachtsgedichte und Geschichten wurden vorgetragen und etliche Weihnachtslieder rundeten unsere Feier ab.
An dieser Stelle möchte auch ich mich bedanken bei allen, die mich in meiner Funktion als „Dirigent“ unterstützten. Ich freue mich mit euch auf ein neues und spannendes Jahr 2017 und wünsche euch und euren Angehörigen ein gutes und glückliches neues Jahr.

Wilfried Algner


Gmoi-Weihnachtsfeier (10.12.2016)
Vüarstäiha Harald Wenig begrüßte gegen 15:00 Uhr die Gäste und Gmoimitglieder aus Nah und Fern in einem gut gefüllten und festlich geschmückten Saal. Durch das Programm führten Monika Grund, Henny Hlawatsch und Wilfried Algner. Der Sing- und Tanzkreis, die Jugend und der Gmoichor trugen abwechselnd ihre Lieder und Instrumentalstücke vor. Ein bunter Strauß aus heimatlichen, altbekannten Weihnachtsliedern in Deutsch und Mundart gesungen und einem englischen Lied erfreute die Gäste.
Weihnachtliche Texte und Gedichte trugen Henny Hlawatsch, Resl Reich und Monika Grund in Deutsch, mundartlich und sogar schwäbisch vor. Da ging es um einen kleinen Baumwollfaden; um einen kleinen Stern, der zum Kometen wurde; um einen kleinen Nimmersatt; a paar Skier aber zerscht nur die Stöck und schließlich „Oms Gripple ondram Chrischdboom“ (des war schwäbisch).   Das Wunschliedersingen wurde von Dieter Markgraf auf dem Akkordeon begleitet.
Während der Pause sollte die Unterhaltung nicht zu kurz kommen und man hatte sich viel zu erzählen. Der Nikolaus konnte wegen Terminüberschneidungen die Geschenke in aller Eile nur abgeben und Monika Grund bitten, diese zu verteilen. Dabei gab es vor allem von Eddie und der kleinen Margareta strahlende Augen. Es war auch schön zu sehen, wie sich Eddie bei seinem „Onkel Horst“ wohlfühlte und Margareta und Ilka sich gut verstanden.
Harald Wenig überreichte Lena Jobst und Dominik Grund als Geschenk das Buch „Trachtenvielfalt in Baden-Württemberg“, in dem sie auf Seite 170/171 in Marienbader Tracht und in der Egerländer Männertracht abgebildet sind.
Henny gab uns noch für das neue Jahr einen Text mit und Harald las eine kleine Geschichte über die Wünsche eines Schwabenkindes vor. Harald wünschte allen besinnliche Feiertage, ein spannendes und gutes Jahr 2017 und einen guten Nachhauseweg.
Für das leibliche Wohl gab es zu Beginn Kaffee und Stollen und zum Abschluss Würstl und Kartoffelsalat. Horst Schneider und unsere Küchenfeen haben dies alles wieder in bewährter Weise gemeistert.
Den Helfern und Mitwirkenden danke ich an dieser Stelle für ihren immer wieder vorbildlichen Einsatz.

Wilfried Algner


Zu Gast bei der Egerländer Gmoi Ditzingen-Gerlingen-Höfingen beim Gmoinachmittag in der Aula der Pestalozzischule in Gerlingen (20.11.2016)
Das Thema an diesem Gmoinachmittag lautete: 70 Jahre Vertreibung aus dem Egerland und wider das Vergessen.
Der Bitte um Mitgestaltung am Programm sind wir als Gmoichor der Eghalanda Gmoi z Stuttgart sehr gerne gefolgt.
Harald Dotzauer begrüßte die Gäste und Mitwirkenden herzlich und gab einen ausführlichen Bericht zu 70 Jahren Vertreibung. Toni Schmidt und Walter Jobst schilderten aus Sicht der Erlebnisgeneration in beeindruckender Weise ihre Erlebnisse während der Zeit der Vertreibung aber auch vom Einleben in die neue „Heimat“. Mit den Liedern „Gröiß di Gott, ma Eghalånd“, „Asn Eghalånd bin i“, „Tånnawaold, du bist sua schäi(n“ und „Die Glocken von Böhmen“ grüßte der Chor im ersten Teil die Gäste. Dieser wurde von Erika Prießnitz und Enkelin Katharina mit dem Stück: „Mein Enkel fragte“, von Henny Hlawatsch mit „Schreibs auf“, von Resl Reich mit Worten wider das Vergessen und von Wilfried mit dem Lied „Vergiss es nie, unser Egerland“, beschlossen. Nach der Pause wurde das Programm mit Liedern des Gmoichors, Ausführungen von Erich Wössner über das „Älterwerden“ und Olga Geiselbrecht übers „Erinnern und Vergessen“ fortgesetzt. Ein „Armes Welsches Teufli“ traf auf den Gmoichor und Wilfried und Elke waren zu Besuch im Zoo beim letzten Schwaben (Erwin) im Jahre 2179. Mit dem Lied „Als Freunde kamen wir“ beendete der Chor seinen Auftritt. Harald Dotzauer verabschiedete die Gäste und die Mitwirkenden, bedankte sich bei allen Helfern im Hintergrund und mit dem Lied „Kein schöner Land“ fand der Gmoinachmittag einen würdigen Abschluss.

Wilfried Algner


Kraut u Rou(b)m (12.11.2016)
Zum zweiten Mal veranstaltete die Eghalanda Gmoi z Stuttgart ihr Herbstfest „Kraut u Rou(b)m“ im Haus der Heimat. In diesem Jahr wurde aber unter der Leitung von Monika Grund und Volker Jobst die Vorbereitung und das ganze Programm von der Jugend und dem Sing- und Tanzkreis gestaltet. Die Senioren haben dafür mehr im Hintergrund für das leibliche Wohl gesorgt.

Unser Vüarstäiha Harald Wenig begrüßte die Gäste und die Aktiven recht herzlich und eröffnete das Fest.
Im ersten Teil waren drei Blöcke mit Gedichten, Liedern und Tänzen zu hören. Lieder wie: „`s Glück“, „Vugelbeerbaam“, „Kaisawold“, „Wenn is nea(r wissat“ und „Sua schäi(n singt koa Vüaghal“, waren zu hören. Mit den Tänzen „Böhmerwälder Landler“, „Klodrauer Råja“ und dem „Bleistädter“ wurde das Publikum begeistert. Lena brachte mit ihren Gedichten die Liebe zum Egerland zum Ausdruck.
Im Teil zwei wurde das Ganze noch gesteigert. Die Lieder: „Mit Lieb bin ich umfangen“, „Drei schöne Dinge fein“, „Drei Schneider“, „I bin a Eghalanda Bauernbou“, kamen wieder sehr gut an. Zwei englisch gesungene Lieder, einmal „Good night sweethard“ von Familie Grund und ein Lied von Johnny Cash, „Jackson“, gesungen von Terri und Sebastian waren ein weiterer Höhepunkt. Weitere Tänze wie der „Jägerneuner“, „Gumbinner“ und als Premiere mit zwei Akkordeons, die „Sternpolka“, gespielt von Dieter Markgraf mit Uraltinstrument und zum ersten Mal am Akkordeon Dominik Grund versetzten das Publikum in Begeisterung.
Das Spielstück „Aschenputtel“ wurde in einer etwas anderen Version gespielt und löste mit den Textteilen: „Ich bin sooo schön“ und „OK“, allgemeine Heiterkeit aus.
Harald Wenig bedankte sich für diesen wirklich gelungenen Abend und wünschte allen einen guten Heimweg.
Dieses Herbstfest wird allen in guter Erinnerung bleiben und hoffentlich eine Fortsetzung im Jahr 2017 finden.
An dieser Stelle bedanke ich mich auch bei allen, die im Hintergrund, in der Küche beim Ausgeben des Wurstsalates, und beim Aufräumen zum guten Gelingen unseres Festes „Kraut u Rou(b)m“ beigetragen haben.

Wilfried Algner


Hutzanachmittag (16. Oktober 2016)
Bei schönstem Wetter traf sich die Eghalanda Gmoi z Stuttgart im Haus der Heimat. Vüarstaiha Harald Wenig begrüßte alle recht herzlich und gab einen Rückblick auf die letzten gemeinsamen Unternehmungen unserer Gmoi: die Baden-Württembergischen Heimattage in Bad Mergentheim und das Fest am Burgholzhof-Turm, und er gab eine Vorschau auf die Kulturtagung in Marktredwitz und auf unseren nächsten Gmoiabend „Kraut u Rou(b)m“ am 12.11.2016. Er berichtete auch über die Gebräuche zur Kirchweih aus den unterschiedlichen Orten des Egerlandes. Alexander Friedl stimmte mit historischen Betrachtungen zu den Hutzaabenden im Egerland auf den heutigen Hutzanachmittag ein und berichtete eine lustige Begebenheit von vor fast 100 Jahren, in der ein Schornsteinfeger eine wichtige Rolle spielte, weil er versehentlich einen „Schwoarzbea(r)-Gitterkouchn“ als Fußabstreifer benutzt hatte. Eine Stimme aus dem Publikum verwies auf (un)mögliche Parallelen zum heutigen Bundesvü(r)astäiha. Resl Reich las aus der Karlsbader Zeitung die Geschichte „ Mein Enkel fragte“ von Franz Pöttig. Es ging hier um Fragen des Enkels an den Opa über das Egerland, das Leben und die Vertreibung, wovon dem Enkel nichts bekannt war. Mich hat diese Geschichte sehr betroffen gemacht. Resl wäre aber nicht Resl, wenn sie uns nicht mit humorvollen Geschichten und einem Korb voller Witze unterhalten hätte. Es wurde herzlich gelacht. Schließlich trug unser diesmal kleinerer Chor auch noch drei Lieder vor, die sich dennoch gut anhörten. Wie immer wurden die Gäste mit Kaffee und selbstgebackenen Kuchen und Torten verwöhnt. Auch die Unterhaltung sollte nicht zu kurz kommen.
Zum Vesper hat Horst Schneider noch einen kleinen Imbiss organisiert, den unsere emsigen Helferinnen in der Küche vorbereitet haben.
Die Gäste wurden von Harald Wenig verabschiedet und er wünschte allen einen guten Nachhauseweg. Den Helferinnen und Helfern danke ich an dieser Stelle für ihren unermüdlichen Einsatz zum Gelingen unseres Gmoinachmittags.

Wilfried Algner


Fest am Burgholzhof-Turm (3. Oktober 2016)
Bei annehmbarem Wetter trafen sich gegen acht Uhr in der Frühe fleißige Hände, um das diesjährige Fest am Burgholzhof vorzubereiten. Es wurden Bänke, Tische und Zelte aufgebaut, um für alle Wetterkapriolen gewappnet zu sein. Als Getränke gab es Wein, Bier und Alkoholfreies und vom Grill Currywurst, Rote und Bratwurst. Unsere Kuchenbäckerinnen hatten wieder die feinsten Kuchen und Torten gebacken, so dass auch für den Kaffee am Mittag gesorgt war. Die Gäste waren gut versorgt und ließen es sich an den Tischen bei angeregter Unterhaltung gut gehen. Leider hatten wir mit teilweise heftigem Wind und am Nachmittag mit Regen zu kämpfen, so dass auch nicht so viele Wanderer unterwegs waren. Zum Glück hörte der Regen und mit ihm der Wind dann auf. Es war ein guter Tag und am Abend packten alle mit an, um den Turm wieder sauber zu hinterlassen. Ein herzliches Dankeschön an alle Helfer/innen und die Kuchenbäckerinnen.

Wilfried Algner


Trachtenumzug Heimattage Baden-Württemberg in Bad Mergentheim
(13. September 2016)

Unsere Jugend war dieses Mal am Samstag beim Brauchtumsabend nicht vertreten. Harald Wenig und Horst Rödel waren dort und haben uns darüber berichtet.
Am Sonntag brachte ein Bus die Trachtenträger der Egerländer Gmoin Stuttgart, Wendlingen und Ditzingen-Gerlingen-Höfingen bei strahlendem Wetter nach Bad Mergentheim zu unserem Aufstellplatz. Wir trafen dort schon gegen 11:00 Uhr ein und hatten so Zeit, um uns die Altstadt und das Deutschordensschloss anzusehen. Für das leibliche Wohl konnte auch noch gesorgt werden. Punkt 13:30 Uhr setzten sich die 103 Gruppen in Bewegung. Wir haben auch unsere Egerländer Stadtwappen im Zug präsentiert, was für viele Zuschauer immer wieder einen Anknüpfungspunkt zu ihrer eigenen Heimat herstellte. Die Streckenführung führte über einen Bahnübergang, so dass bei jeder Zugquerung der Umzug ins Stocken geriet. Es kam zu erheblichen Verzögerungen. Als unsere Gruppe die Ehrentribüne passierte, waren die Kameras des SWR schon abgebaut. An vier Punkten wurden die Gruppen vorgestellt und auf deren historischen Hintergrund verwiesen. Der Umzug endete in einer Tiefgarage eines Einkaufscenters mit einem gemütlichen Beisammensein der Teilnehmer. Ein großes Lob spreche ich insbesondere den Fahnen- und Wappenträgern aus, die dieses Mal die Hitze auszuhalten hatten, dafür aber eine kürzere Wegstrecke hinter sich bringen mussten. Gegen 17:30 Uhr traten wir wieder den Heimweg an und erreichten alle wohlbehalten unsere Zielorte. Die nächsten Baden-Württembergischen Heimattage finden 2017 in Karlsruhe statt.

Wilfried Algner


65. Vinzenzifest und 42. Landestreffen in Wendlingen (27.-28. August 2016)
50 – 65 – 42 diese 3 Zahlen stehen für das Vinzenzifest 2016 am letzten Augustwochenende  in Wendlingen. Teilnehmer, Besucher und Mitarbeiter erlebten im wahrsten Sinn des Wortes ein heißes Wochenende, das allen gleichermaßen zu schaffen machte.  
Der Dank gilt vor allem den Organisatoren des Vinzenzifestes , in besonderer Weise der Stadt Wendlingen, der Eghalanda Gmoi Wendlingen und den Vereinen der Stadt Wendlingen, die zum guten Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen und bewiesen haben, das aus der Historie heraus aus einem Vertriebenenfest ein Stadtfest unter dem Namen Vinzenzifest gemeinsam gestaltet, getragen und gefeiert wird.
Am Samstag fand die Festsitzung des Patenschaftsrates mit dem Hauptredner Albert Reich, Ehrenmitglied des Landesverbandes der Egerländer Gmoin e.V., mit dem Thema „50 Jahre Patenschaft der Stadt Wendlingen am Neckar über die Egerländer in Baden-Württemberg“ statt. Bei allen Rednern wurde auf die Vertreibung aus der Heimat eingegangen mit allem, was die Erlebnisgeneration durchlitten, aber auch zum Aufbau in ihrem neuen Zuhause beigetragen hat. Vergleichen kann man diese Vertreibung aber nicht mit dem heutigen Flüchtlingsgeschehen.
Die festliche Eröffnung fand um 17:00 Uhr mit den „D’LauterBläsern“ und verschiedenen Tanzgruppen statt. Gleichzeitig wurde die Ausstellung „50 Jahre Patenschaft – Europäische Trachten auf Briefmarken und Sonderbriefe mit Sonderstempel zum Vinzenzifest“ eröffnet. Federführend für diese Ausstellung war und ist Herr Gunter Wolf. Nach dem Fassanstich startete „DIE NEUE 107.7-Party“ auf dem Marktplatz. Der Sonntag stand wie immer  im Zeichen der Vinzenziprozession von Sankt Kolumban bis zum Marktplatz und dem anschließenden Festgottesdienst mit Dekan Paul Magino und der Verteilung der Birnen zum Birnsunnta (Birnsonntag).
Beim Empfang der Stadt Wendlingen um 11 Uhr hielt Markus Grübel MdB, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin der Verteidigung, die Vinzenzirede mit dem Thema „Ursachen von Flucht und Vertreibung bekämpfen - Verantwortung für die hilfsbedürftigen Menschen wahrnehmen“. Um 13:30 Uhr fand dann bei heißem Wetter der Ernte- und Trachtenfestumzug statt, bei dem alle Teilnehmer ins Schwitzen kamen. Mit großer Freude konnte festgestellt werden, dass die Eghalanda Gmoi z Stuttgart verstärkt durch die Gmoi aus Ditzingen-Gerlingen-Höfingen mit einer starken Gruppe vertreten war. Herzlichen Dank!  Außerdem wurde in unserer Gruppe die mit 11 Wochen jüngste Teilnehmerin Annamaria Friedl von ihrer Mutter auf dem Arm mitgetragen.
Nach dem Umzug gab es vor dem Treffpunkt Stadtmitte wieder etliche Vorführungen mit verschiedenen Musikgruppen und Tanzformationen, die die Zuschauer begeisterten. Aber auch das Kulinarische sollte nicht zu kurz kommen. Die Wendlinger Vereine verwöhnten die Besucher mit verschiedenen Speisen und vor allem bei dieser Hitze mit den notwendigen Getränken.
Der  Musikverein Wendlingen beschloss das Fest und es bleibt festzuhalten, dass viele Teilnehmer die Möglichkeiten nutzten um alte Kontakte zu pflegen und neue Kontakte zu knüpfen.
Das nächste  Vinzenzifest wartet schon.

Wilfried Algner


Chartafeier am Schlossplatz (5. August 2016)
Jährlich am 5. August findet bei der im Boden eingelassenen Gedenktafel auf dem Schlossplatz in Stuttgart die Feier zu der am 5. August 1950 vor den Ruinen des Neuen Schlosses verkündigte Charta der deutschen Heimatvertriebenen statt. So auch dieses Jahr. Auch mehrere Mouhmen und Vettern unserer Gmoi waren dieses Mal gekommen um an die Charta zu erinnern, die schon damals auf den Weg zu einem vereinten Europa hinwies.
Die Landesvorsitzende der UdVF Baden Württemberg und Stadträtin Iris Ripsam MdB begrüßten alle Anwesenden. So auch den aus München angereisten Redner zu dieser Feierstunde, Bernd Posselt, den Bundesvorsitzenden und Sprecher der Sudetendeutschen Landsmannschaft und Vorsitzenden der Pan Europa Union auf das Herzlichste. In seiner Rede zeigte Posselt dann auf, dass die damaligen Unterzeichner dieser Charta schon den Weitblick hatten, neben dem Verzicht auf Gewalt und Vergeltung auf ein geeintes Europa hinzuarbeiten. Er verglich auch das damalige Vertriebenen- und Flüchtlingsproblem mit den derzeit nach Mitteleuropa kommenden Menschen. Er war immer wieder zu seiner Zeit als Europaabgeordneter glücklich, im Europäischen Parlament auf diese Charta hinweisen zu können. Diese Charta hat sich bewährt und wir in Stuttgart können stolz darauf sein. Er dankte allen Landsleuten, dass sie zu diesem Dokument stehen und jährlich hier auf dem Schlossplatz zum Gedenken zusammen kommen.
Für den verhinderten BdV-Landesvorsitzenden Arnold Tölg sprach der Sprecher der Südmährer, Franz Longin, Worte des Dankes und sagte in einem kurzen Grußwort Allen Dank für ihr Kommen mit der Feststellung, dass an dieser jährlichen Feier immer mehr Besucher zu verzeichnen seien. Vetter Albert Reich in seiner Eigenschaft als Kreisvorsitzender des BdV Stuttgart sprach das Schlusswort und erinnerte daran, wie er als junger Mensch mit seinem Vater an dieser Verkündung auch auf dem Schlossplatz stand und nie daran zu denken wagte, dass es nach so vielen Jahren diese historische Stunde des Gedenkens geben würde. Die Feier wurde von einem Bläserquartett des Musikvereins Feuerbach mit mehreren Stücken musikalisch gestaltet. Die Feierstunde wurde mit dem Singen der Deutschen Nationalhymne beendet.

Harald Wenig


46. EJ-Bundestreffen, Landestreffen Bayern, 65 Jahre Gmoi Geretsried (8.-10. Juli 2016)
Auch dieses Jahr haben wir es wie in den früheren Jahren geschafft, zum Bundestreffen der Egerland-Jugend zu fahren und für unsere Egerland-Jugend und den Sing- und Tanzkreis als Unterstützer da zu sein. Wieder sind einige Mouhmen und Vettern zu dieser Mitfahrt im Faber-Bus gewesen, den Mouhm Erika Kraut als Ausflug organisierte und mit dem uns Erwin Kraut als Fahrer bewährt transportierte. Leider kamen wir am Freitagnachmittag mit etwas größerer Verspätung in Stuttgart weg. Vetter Josef Würl musste kurz ins Krankenhaus und sich ärztlich versorgen lassen. Erika hatte über das Reisebüro ihres Bruders die Übernachtung in Bad Tölz organisiert. Bei unserer späten Ankunft in Geretsried, wo unsere Jugend an der Schule ausstieg, war auch das Abendessen für uns organisiert. Danach steuerten wir Bad Tölz an und fanden auch mitten in der Nacht unser Quartier, den „Tölzer Hof“.
Am Samstagvormittag, nach einem ausgiebigen Frühstücksbuffet, erkundeten wir die Innenstadt von Tölz. Besonders schön waren die am Marktplatz und in der Fußgängerzone mit Liftlmalerei bemalten Häuser. Da erfuhren wir auch, dass es früher hier am Ort 17 Bierbrauereien gegeben hat; jetzt gibt es nur noch 1 Brauereigaststätte.
Noch vor dem Mittagessen fuhren wir mit dem Bus nach Tegernsee und gönnten uns ein richtig bayerisches Mittagessen. Es war auch noch ausgiebig Zeit für einen Spaziergang auf der Promenade und auf einem Bankerl die wunderbar scheinende Sonne zu genießen. Man merkte gar nicht, dass durch die Einwirkung der Sonnenbestrahlung sich so mancher einen ganz so leichten Sonnenbrand holte. Am späten Nachmittag ging es zurück ins Hotel, um uns in Tracht zu richten, denn in Geretsried wartete der Volkstumsabend „Egerländer Notenbüchl“ in den Ratsstuben auf uns.
Bundesjugendführerin Christina Dieterichs begrüßte uns Stuttgarter besonders herzlich, denn was wäre ein Bundesjugendtreffen, wenn die Gmoi Stuttgart nicht dabei wäre. Nach Ende der Veranstaltung saßen wir noch in der Schule bei einem vorbereiteten Vesper beisammen.
Sonntagfrüh nach dem guten Frühstück fuhren wir in Tracht nach Geretsried zum Gottesdienst. Unsere Standarte war auch bereit für den Einzug. 20 Fahnen und Standarten sammelten sich im Innenhof des Rathauses um den Altar, an dem Monsignore Karl Wuchterl die Heilige Messe hielt. Vetter Frank Reiter hat unsere Standarte präsentiert, so dass sie von weitem schön zu sehen war. Die Messe wurde vom Chor der Egerland-Jugend und der Egerlandkapelle Waldkraiburg musikalisch begleitet.
Im Anschluss an den Gottesdienst wurde die Preisverleihung für die Wettbewerbe der Egerland-Jugend durch die Bundesjugendführerin durchgeführt. Unsere EJ und der Sing- und Tanzkreis konnten auch in diesem Jahr wieder sehr gute Platzierungen in den verschiedenen Kategorien erzielen.
Nach dem Mittagessen fand anlässlich des Landestreffen Bayern ein volkstümlicher Nachmittag mit einem vielseitigen Programm statt. Leider mussten wir uns schon vor dessen Ende verabschieden, denn vor uns lag noch eine lange Heimfahrt.
Es war gut dass wir auch dieses Jahr unsere Jugend und den Sing- und Tanzkreis unterstützt haben. Wir hoffen dass dies auch im kommenden Jahr 2017 in Marktredwitz zusammen mit dem Egerlandtag so sein wird.

Harald Wenig


Gmoinachmittag im Haus der Heimat (12. Juni 2016)
Zu diesem Gmoinachmittag hat der Gmoirat der Eghalanda Gmoi z Stuttgart die Schriftstellerin, Dichterin und Erzählerin Margarete Pichl-Wolf eingeladen, mit der Bitte, dass sie aus ihrem literarischen Schaffen vortragen möge. Unser Vüarstäiha begrüßte Gretl Pichl-Wolf herzlichst bei der Gmoi Stuttgart. Zudem konnte er auch den Vüarstäiha der Gmoi Ditzingen-Gerlingen-Höfingen Harald Dotzauer mit seiner Mouhm und von der gleichen Gmoi deren Ehrenvüarstäiha Georg Jobst und die Ehrenmouhm des Bundes Maria Jobst herzlich begrüßen.

Nach dem obligatorischen Kaffee und Kuchen für unsere Anwesenden Mouhmen und Vettern - die Kuchen wurden von fleißigen Bäckern und Bäckerinnen - gespendet, eröffnete Vüarstäiha Harald Wenig den offiziellen Nachmittag, in dem er einige Berichte von den zurückliegenden Begebenheiten des Bundes, des Landesverbandes und der Gmoi berichtete. Zum Beispiel der Bundeshauptversammlung, dem Sudetendeutschen Tag und vom Brunnenfest in Marktredwitz sowie vom Deutschen Trachtenfest in Öhringen. Auch auf die kommenden Veranstaltungen, bei denen sich unsere Gmoi sehen lassen und dabei sein wird, gab er eine Vorschau. Wir werden beim Jubiläums-Festabend von Ditzingen zur Erhebung als Stadt am 24.6. die Gmoi dort unterstützen. Zum Bundesjugendtreffen in Geretsried, das am 8.-10. Juli zusammen mit dem Landestreffen Bayern und dem 65. Bestandsfest der Gmoi Geretsried stattfindet, werden wir mit dem Bus fahren. Nach zwei munteren Liedern unseres Gmoichors war Gretl Pichl-Wolf mit ihrem Vortrag an der Reihe. Sie stellte sich zunächst mit ihrer Biographie vor, wo sie herstamme und was sie so mache. Sie stellte ihre bisherigen veröffentlichen Werke vor und erklärte, dass sie nur eine einfache Schreiberin wäre, die alles so wie es ihr irgendwie in den Sinn kommt, wie sie es erlebte, niederschrieb und Glück hatte, dass einige ihrer Schriften gedruckt und verlegt wurden.

Für uns habe sie etwas Neues als Test vorgesehen, das sie bis jetzt in den letzten Jahren zusammentrug, aufzeichnete und sammelte. Dies waren „Eghalanda Zitate und Sprüch“ wie sie ihre Großmutter und ihre Angehörigen früher oft benützten. Sie hat diese Sammlung zu einem literarischen Werk zusammengestellt. und wollte nun ausprobieren, wie die Zuhörer darauf reagieren. Manches Schmunzeln und manchen Lacher hörte man aus dem Kreise der Zuhörer. Aber auch bei Vielen war bei den vorgetragenen Worten großes Lauschen und Zuhören gegeben. Mancher hatte diese mundartlichen Zitate schon lange nicht mehr vernommen. Man könnte sagen: Test bestanden. Unser Vüarstäiha überreicht Gretl Pichl-Wolf als kleine Aufmerksamkeit und Dank für diesen einmal etwas anderen Gmoinachmittag einen Blumenstrauß. Der Gmoichor sang noch zwei Lieder, ehe unsere fleißigen Mouhmen in der Küche den Wurstsalat als Vesper richteten. Vüarstäiha Wenig bedankte sich bei all denen, die gekommen waren. Es hätten durchaus noch mehr sein dürfen. Er wünschte einen guten Heimweg und ein Wiedersehen bei den nächsten Veranstaltungen der Gmoi.

Harald Wenig


Deutsches Trachtenfest (29. Mai 2016)
Nach 3 Jahren fand wieder das Deutsche Trachtenfest statt, dieses Mal in Öhringen im Hohenlohekreis. Für uns Egerländer war es eine Selbstverständlichkeit, bei diesem großen Fest aller Trachtenverbände Deutschlands mit dabei zu sein. Unser Landesverband ist Gründungsmitglied im Heimat- und Trachtenverband Baden-Württemberg. So war es richtig, nach Öhringen zu fahren, um am Sonntag am großen Trachtenzug teilzunehmen und uns dort zu zeigen. Der stellv. Landesvüarstäiha Horst Rödl hatte einen Bus besorgt bei dem sich leider nur 3 Gmoin zur Mitfahrt entschlossen. Es waren dies die Gmoin Wendlingen, Stuttgart und Ditzingen die da mitfuhren.
Wir Stuttgarter stiegen am Parkplatz Birkenkopf zusammen mit den Ditzingern in den aus Wendlingen kommenden Bus.

Aus ganz Deutschland, von der Ostsee bis Oberbayern, waren Trachtenfreunde und Gruppen nach Öhringen angereist. Am Großen Busparkplatz wurden wir von einem örtlichen Betreuer empfangen, der uns mit gemütlichem Gang durch die historische Innenstadt Öhringens zu unserem Aufstellungspunkt für den Festzug führte. Dabei bekamen wir auch eine kleine Stadtführung zu den verschiedenen Baulichkeiten von ihm erklärt. Dort angekommen wurden wir von den Familien Volker Jobst und Heike Stegmaier schon erwartet. Zu unserer Freude war auch eine Abordnung der Gmoi Nürnberg mit ihrer Standarte gekommen. Unsere Festzugnummer war die 56, was auch auf der Tafel vermerkt war, die Ilka und Vinzenz Reiter an der Spitze unserer Gruppe trugen. Dahinter folgte die Fahne der Egerland Jugend Baden-Württemberg, die Andreas Stegmaier begleitet von Lena und Anja Jobst trug. Das war gut so. Ist doch die EJ Baden-Württemberg Mitglied in der Trachtenjugend Baden- Württemberg. Dahinter die Standarten der Egerländer Gmoin von Stuttgart, Nürnberg und die Fahne von Wendlingen. Nebeneinander und dahinter paarweise unsere Eghalanda Mouhmen u Vettern. Beim Zug durch die Straßen von Öhringen stellten wir erfreulicherweise viele Zuschauer fest, die nicht mit Beifall sparten. Teilweise standen die Zuschauer in 3er Reihen. Der Trachtenzug endete schließlich im Gartenschaugelände der in diesem Jahr stattfindenden Landesgartenschau. Danach konnte jeder selbst noch auf Erkundung gehen, um sich noch Eindrücke von diesem Trachtenfest zu sammeln und auch mit anderen Gruppen ins Gespräch zu kommen. Ich selbst musste 3 Gruppen unsere Tracht erklären, besonders was wir für einen besonderen Knopf oder Wappen an unseren Hosenträgern (s‘ Gschirr) tragen. Also musste ich denen unseren „Huasnoa(n)toutara“ erklären. Um 16 Uhr trafen wir uns alle - keiner kam zu spät - am Busparkplatz zur Heimfahrt. Wir sind froh, dass das Fest trocken über die Runden kam. Denn erst auf der Heimfahrt ist der vorhergesagte große Regen gekommen. So erlebten wir einen schönen Tag mit gleichgesinnten Trachtenfreunden aus ganz Deutschland. Freuen wir uns auf das nächste Trachtenfest in 3 Jahren, 2019 in Lübben im Spreewald, wo die sorbische Minderheit zu Hause ist, die auch eine schöne Tracht hat. Sind wir da auch dabei???

Harald Wenig


Gmoiwanderung (22. Mai 2016)
Pünktlich um 10:00 Uhr trafen sich bei schönstem Wetter in Fellbach an der Endhaltestelle der U1 12 Wanderer.
Der Weg führte uns zunächst durch Fellbach Richtung Rommelshausen über Gärten und Wiesen.
In einem dieser Gärten kamen wir mit einem freundlichen Gartenbesitzer ins Gespräch. Erika Kraut erkannte Ihn als den Fellbacher Chordirigenten Alfons Scheurle, der die Fellbacher Chöre dirigiert. Gemeinsam sangen wir das Lied „Wohlauf in Gottes schöne Welt“.
Lustig ging es weiter und wir entdeckten auf einer Wiese Bänke und Tische. Hier gönnten wir uns eine Pause. Gestärkt und voller Elan ging es weiter, vorbei an großen Feldern mit Gemüse und Salaten aller Sorten und Farben. Der Salat machte uns schon Appetit auf``s Mittagessen.
In Fellbach trafen wir gegen 13:15 Uhr in der Gaststätte „Rose“ ein. Dort erwarteten uns schon Heinz und Anneliese Reiter sowie Agnes Peukert und Toni Riedl.
Nach diesem schönen Tag und der gemütlichen Wanderung ließen wir den Nachmittag in froher Runde ausklingen.

Erwin Kraut


Gmoinachmittag am 17. April 2016
Zum Gmoinachmittag traf sich die Eghalanda Gmoi z Stuttgart im Haus der Heimat. Es war ein gelungener Nachmittag. Wie immer wurden die Gäste mit Kaffee und selbstgebackenen Kuchen und Torten verwöhnt. Die Unterhaltung sollte auch nicht zu kurz kommen. Unser Vüarstaiha Harald Wenig begrüßte alle recht herzlich und berichtete über zurückliegende aber auch anstehende Ereignisse, wie die Bundeshauptversammlung mit Neuwahlen in Marktredwitz, dem Sudetendeutschen Tag in Nürnberg, das Deutsche Trachtenfest in Öhringen, das Brunnenfest in Marktredwitz und das Bundesjugendtreffen in Geretsried. Bei allen Veranstaltungen wird die Gmoi in unterschiedlichen Gruppierungen und Zahl vertreten sein.
Wilfried berichtete über den dreitägigen Gmoiausflug nach Bochum. Resl Reich und Henny Hlawatsch trugen wieder mit heiteren und besinnlichen Geschichten und Gedichten in Eghalanda Mundart aus ihrem unerschöpflichen Fundus zur Unterhaltung bei.
Harald Wenig hatte ein Quiz mit Themen über das Egerland allgemein aber auch über die Gmoi und den Bund sowie mit allgemeinen Wissensfragen vorbereitet.  Gerlinde Straub, Kurt Stängle und Hans Karl traten zum Ratewettbewerb an, den Hans Karl gewann. Bei den von Harald ausgewählten Fragen waren einige erstaunliche Antworten richtig, wie z.B. über die Kehrwochenverordnung, die europaweit erstmals in Karlsbad eingeführt wurde.
Der Gmoichor hat mit einigen Liedern über den Frühling zum Gelingen des Nachmittags beigetragen, wobei sich Mouhm Aloisia Schmutzler besonders über ihr Geburtstagsständchen und den Blumengruß freute. Horst Schneider hat uns noch mit einem prima Leberkäse verwöhnt, den unsere emsigen Helferinnen in der Küche vorbereitet haben.
Die Gäste wurden von Harald Wenig verabschiedet und er wünschte allen einen guten Nachhauseweg. Den Helferinnen und Helfern danke ich an dieser Stelle für ihren unermüdlichen Einsatz zum Gelingen unseres Gmoinachmittags.

Wilfried Algner


Gmoiausflug nach Bochum ins Ruhrgebiet vom 1. bis 3. April 2016
Nach etlichen Vorbereitungen von Erika und Erwin Kraut, Harald Wenig, Monika Grund, Horst Schneider und Wilfried Algner war es endlich soweit, dass wir am 1. April 2016 (kein Aprilscherz) um sieben Uhr am Karlsplatz in Stuttgart mit dem Busunternehmen Faber nach Bochum abfahren konnten. Nach den Zustiegen in Zuffenhausen und Rauenberg war dann die Reisegruppe mit 49 Teilnehmern komplett. Erfreulich daran ist, dass Senioren, Mittelalter, die Jugend und unser jüngstes Mitglied mit eindreiviertel Jahren dieses verlängerte Wochenende miteinander verbringen wollten.

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Die Fahrt ging über Heilbronn, Frankfurt, Giesen nach Bochum, über den Neckar, den Main, die Lahn, die Sieg und die Ruhr, vorbei am Kraichgau, durch den Taunus, den Westerwald und durch das Bergische Land. Im Bus wurde dabei bereits viel gesungen und das Wetter meinte es zunehmend gut mit uns. Unsere erste Station war dann das Bergbaumuseum in Bochum. Die Besichtigung war sehr beeindruckend, ob es „Unter Tage“, im Museum oder auf dem Förderturm mit seinem weiten Blick ringsum ins Ruhrgebiet war. Teilweise gab es so viel zu sehen, dass man mit der Zeit nichts mehr aufnehmen konnte. Anschließend wurde das Quartier im Mercure-Hotel direkt am Hauptbahnhof Bochum bezogen. Nach einem ausgiebigen Abendessen ließ es sich die „Jugend“ nicht nehmen, noch einen abendlichen Abstecher in die Bochumer City ins „Bermuda-Dreieck“ zu unternehmen, während die meisten der „Senioren“ es sich im Hotel bei Unterhaltung und Gesang gemütlich machten.

Der zweite Tag brachte uns nach dem Frühstücksbüffet nach Dortmund. Unser Stadtführer stieg in Dortmund am Theater zu und lotste uns für gute zwei Stunden durch die City und Randgebiete mit der vielfältigen Industrie. In anschaulicher Weise zeigte und erklärte er uns den Wandel von einem Industriestandort mit Schwerpunkten Kohle, Stahl und Bier zu einem bedeutende Technologie- und Dienstleistungsstandort. Dass dies nicht ohne Auswirkung auf die Bevölkerung blieb, zeigte er anhand der unterschiedlichen Wohnquartiere und den damit verbundenen Strukturen. Ein Novum ist auch die Anlage eines Naherholungsgebietes mit einem See über einem ehemaligen Hüttengebiet einschließlich Wohnbebauung. Natürlich gehörte auch eine Fahrt zum Signal-Iduna-Park, der Spielstätte von Borussia Dortmund, dazu. Die Rivalität zwischen Borussia Dortmund und FC Schalke 04 geht soweit, das die Dortmunder nach Herne-West fahren und die Schalker nach Lüdenscheid-Nord. Also gibt es für die Dortmunder keine Schalker und für Schalke keine Dortmunder.
Anschließend ging es zurück nach Bochum mit einer Mittagspause zur freien Verfügung. Um 15:00 Uhr stand der Besuch des Musicals „Starlight Express“ auf dem Programm. Es war beeindruckend, mit welchem Tempo die Aufführung vorgetragen wurde. Dabei wechselten akrobatische Teile mit Gesangsphasen ab. Umrahmt wurde das Ganze mit fantastischen Lightshows. Für uns war dies der eigentliche Höhepunkt des Ausfluges. Am Abend war nach dem Abendessen eher das gemütliche Zusammensein in verschiedenen Gruppen angesagt.

Der dritte Tag begann wieder mit einem opulenten Frühstück und anschließendem Kofferpacken. Die Reise führte uns nach Duisburg und zu einer Hafenrundfahrt im größten Binnenhafen der Welt. Über verschiedene Hafenbecken trug uns das Schiff ein Stück auch über den Rhein und vorbei an der Ruhrmündung in den Rhein. In weiteren Abschnitten des Hafens erklärte uns der Kapitän auch hier den Wandel im Laufe der Zeit innerhalb der Industriezweige und den damit notwendigen Änderungen der Hafenanlagen. Auch hier zeigte sich eine Wohnansiedlung in den Hafengebieten, die nicht mehr benötigt wurden.
Was ich bis zu dieser Fahrt auch nicht wusste, ist die Tatsache, dass Bochum, Dortmund und Duisburg noch eine gemeinsame Geschichte haben. Alle drei Städte waren Hansestädte der Binnenhanse. Man lernt eben nie aus.
Auf dem gleichen Weg traten wir die Rückreise an und kamen gut und ohne Zwischenfälle in der vorgegebenen Zeit wieder in Stuttgart an.
Für alle war dies ein erlebnisreiches Wochenende mit gutem Miteinander zwischen Alt und Jung. Die Gmoi lebt! An dieser Stelle sage ich allen, die zum Gelingen der Reise beigetragen haben, hier aber im Besonderen Erika und Erwin Kraut, ein herzliches Dankeschön.

Wilfried Algner


Gmoihauptversammlung im Haus der Heimat am 20. März 2016
Kurz vor 15 Uhr begrüßte unser Vüarstäiha Harald Wenig den vollbesetzten Saal und eröffnete die diesjährige Hauptversammlung. Bei der Totenehrung wurde unserer zahlreichen Verstorbenen gedacht. Anschließend begrüßte Harald Wenig unsere Stv. SL-Landesvorsitzende und SL-Kreisobfrau Waltraud Illner, welche in ihrer Begrüßungsrede zu mehreren Veranstaltungen einlud. Als nächstes standen die Berichte der Amtswalter auf der Tagesordnung. In seinem Bericht dankte der Vüarstäiha seinen Stellvertretern Henny Hlawatsch und Wilfried Algner für ihre Unterstützung. Es folgten die Berichte der Schreiware Ulrike Schimann, des Umgöldnas Horst Schneider, der Gmoichorleiterin Henny Hlawatsch sowie der Bericht der Jugendgruppe durch Monika Grund, welche auch, in Vertretung für Volker Jobst, über die Tätigkeiten des Egerländer Sing- und Tanzkreises berichtete. Den Schluß machte unser Kassenprüfer Ernst Berdan. Er bestätigte die korrekte Abrechnung der Kasse. Dieter Markgraf beantragte die Entlastung der Amtswalter, welche per Handzeichen erfolgte. Nach der Entlastung der Amtswalter stand die Bestellung des Kulturwarts im Gmoirat an. Für dieses Amt konnten wir unseren Vetter Alexander Friedl gewinnen, dessen Wahl begeistert angenommen wurde. Er kümmert sich auch zusammen mit Dieter Markgraf seit einem Jahr um die Homepage unserer Gmoi. Es folgten die Ehrung für 20, 25, 40, 50, 60 und sogar 65 Jahre Mitgliedschaft in unserer Gmoi. Einige Jubilare konnten nicht selbst anwesend sein, da sie durch Beruf oder Krankheit verhindert waren. Als neues Gmoimitglied begrüßte unser Vüarstäiha unsere Neuseeländerin Terri Krippner. Der Gmoichor brachte für die Jubilare noch ein Ständchen und dann kam die Ernennung unseres Ernst Grund Senior zum Ehrenvetter. Nach einer Terminvorschau für dieses Jahr bedankte sich Harald Wenig bei allen Gästen für ihr Erscheinen und beendete die Versammlung gegen 16:35 Uhr.


Ostermarkt im Haus der Heimat am 5. März 2016
Ein großer Andrang von Besuchern herrschte am 5. März im Haus der Heimat, bei dem zum 9. Mal veranstalteten Ostdeutschen Ostermarkt. Wir von der Gmoi Stuttgart waren auch dieses Mal wieder mit 2 Tischen dabei.

Mit der großen Egerlandkarte an der Wand im Rücken boten wir in Tracht gekleidet unsere österlichen Bastelarbeiten, gefertigt von Mouhmen und Vettern unserer Gmoi, den Besuchern zum Verkauf an. Mouhm Henny Hlawatsch hatte wieder ihren besonders leckeren Mohnkuchen als Versucherle für die Besucher gebacken. Auch ausgeblasene Ostereier in den verschiedensten Varianten, sowie von ihr selbst gefertigte Einkaufstaschen aus Leinen, auch solche die auch als Kühltasche verwendbar sind, waren zum Verkauf vorhanden. Inge Goldschmidt hatte Osterschmuck in allen Varianten als Häschen, Käferchen usw. zum Anbringen an den Osterstrauß, sowie viele gestrickte  und gehäkelte Handarbeiten gefertigt. Vetter Ernst Berdan war mit den angefertigten Osterhasen als Serviettenhalter, Kerzenständer, Kantenhocker und noch mehr zu Gange. Unser vorhandenes Kontingent angebotener Karlsbader Oblaten  war schon nach kurzer Zeit ausverkauft. Vüarstäiha Wenig hatte Karlsbader Becherbitter als Service für die Besucher unseres Standes dabei. Ihr besonderes Verkaufstalent zeigte Mouhm Erika Kraut, die all unser Angebotenes besonders anpries und so für guten Verkauf sorgte. Bereits am Freitagabend haben Vetter Erwin Kraut und Vüarstäiha Harald Wenig die im Besitz der Gmoi befindlich große bunte Egerlandkarte (2,10 m x 1.50 m) aufgehängt. Es gab viele Besucher, die diese Karte besonders betrachteten. Bei vielen Besuchern der Jungen Generation konnte man hören: „Schau, da ist der Ort wo Oma und Opa oder Uroma, bzw. Uropa her ist“.

Auch die Kultur- und Politprominenz zeigte sich  von diesem Ostermarkt begeistert. Das Besondere: Viele Besucher kamen aus dem ganzen Großraum Stuttgart zu Besuch.
Als Vüarstäiha möchte ich mich bei den Mouhmen und Vettern, die diesen Ostermarktstand betreuten, herzlich bedanken. Sie haben unsere Gmoi und das Egerland hervorragend präsentiert!
Wir werden, so es die Zeit will, im kommenden Jahr  beim 10. Ostdeutschen Ostermarkt wieder mitmachen.

H.W.


Fosnat im Kolpinghaus am 30. Jänner 2016
Fleißige Hände haben wie jedes Jahr die Tische und den Saal bunt geschmückt. Etwa 60 Maschkara wurden am Samstag im Kolpinghaus zu Bad Cannstatt gebührend und närrisch empfangen. Unser Vüarstäiha Harald Wenig begrüßte gegen 18 Uhr die Gäste und eröffnete den mit einem bunten Programm zusammengestellten Abend. Erika und Erwin Kraut haben wieder viele Freunde und Bekannte zu diesem Abend mitgebracht, so dass sich der Saal gut gefüllt hat. Für die musikalische Umrahmung sorgte Frieder Binder und für die Showeinlagen und Sketche war wie gewohnt die Gruppe „SPITRÜFI“ aus Ingolstadt zuständig. Es wurde wieder mit eigenartigen Instrumenten Musik gemacht. Einige Erwachsene inkl. Pfarrer hatten ein Problem mit der Erklärung des Wortes „Schwache Stunde“, einem „Quizteilnehmer“ wurde bei den Fragen kräftig unter die Arme gegriffen.
Acht Bewertungsgruppen und Einzelteilnehmer traten zur Kostümprämierung an. Das Ergebnis war denkbar knapp und der erste Preis mit drei Flaschen Wein ging an das Paar „Indianerin und Cowboy“.

 

 

Großen Anklang fand die von Erika Kraut und Wilfried Algner angeführte Polonaise. Zur Tanzmusik von Frieder Binder wurde gerne und viel getanzt und bei den Schunkelrunden wurde mitgeschunkelt und mitgesungen.

Schade – dieser Abend neigte sich dem Ende zu. Der Gruppe „Spitrüfi“ wurde mit Blumen gedankt und ihnen eine gute Heimfahrt nach Ingolstadt gewünscht. Harald Wenig dankte allen Mitwirkenden und Helfern, dass dieser Abend erfolgreich gestaltet wurde. Mit den Wünschen zur guten Heimfahrt und der Einladung für die Fosnat 2017 – und da tatsächlich im Haus der Heimat – verabschiedete Harald Wenig alle Gäste.

Wilfried Algner


Löiwe Mouhmen u. Vettern, Måidla u Boum,
liebe Landsleute und Freunde der Gmoi Stuttgart.

Wir haben ein neues Jahr begonnen, das ist für mich als Vüarstäiha Anlass, Euch meine besten Wünsche für das neue Jahr zu übermitteln.
Dies ist für mich aber auch ein Anlass, auf das vergangene Jahr Rückschau, sowie auch einen Vorausblick auf das neue, auf uns zukommende vor uns liegende Jahr zu halten.
Für unsere Gmoi war das vergangene Jahr ein erfolgreiches Jahr. Wir konnten überall, wo wir uns zeigten, mit Stolz das Egerland präsentieren. Ich danke all denen, die sich in irgendeiner Form im Gmoigeschehen einbrachten und geholfen haben. Alle hier mit Namen zu nennen, würden den Rahmen meines Neujahrbriefes sprengen. Und wehe, man würde dann jemanden vergessen, die Wirkung wäre da sehr schlecht.

Zu Beginn 2015 hatten wir gleich mehrere Sterbefälle in unserer Gmoifamilie zu verkraften und mehrere Mouhmen und Vettern zu Grabe tragen müssen. Ich wünschte mir, dass es nicht so weitergehen möge, und der Herrgott hätte ein Einsehen mit uns Eghalandan. Zu meiner Freude war der Herrgott das ganze Jahr unserer Gmoi hold und es kam lange nichts mehr. Doch nein, es sollte nicht sein. Es trat doch noch ein Sterbefall zum Schluss des Jahres ein. Mögen unsere verstorbenen Mitglieder alle in Frieden ruhen.

Unsere Gmoinachmittage waren mal mehr mal weniger gut besucht. Im Gmoirat überlegen wir uns immer wieder, was wir besser machen können, was wir unseren Mitgliedern bringen können, denn wir wollen nicht eine Ausflugs- und Würstl-Gmoi sein, sondern haben unseren Altvorderen gegenüber einen Auftrag, das Kulturgut, soweit es uns möglich ist, zu erhalten und wenn möglich weiterzugeben. Es soll aber auch das „Andere“ bei uns nicht zu kurz kommen, denn die Kommunikation miteinander sollte auch gegeben sein. Ich danke allen, die sich für Aufgaben in unserer Gmoi stellen. Danke sage ich dem Gmoichor für das tüchtige Mittun. Wenn auch immer älter werdend, versucht doch jeder durch das Miteinander-Proben die richtigen Töne zu treffen. Jeder der mitsingen möchte, ist immer herzlich willkommen. Ebenso einen Dank dem Sing- und Tanzkreis und der Jugendgruppe. Haben sie doch z.B. bei den Heimattagen Baden Württemberg beim Brauchtumsabend des Heimat- und Trachtenverbandes gezeigt was sie können und das Egerland würdig vertreten. So sind sie jetzt noch nachhaltig im Gespräch. Wir haben uns am Tag darauf folgenden Landesfestzug mit unseren mitgeführten Egerländer Städtewappentüchern als Landesverband, als große Gruppe mit Jung und Alt gezeigt. So war es auch eine Selbstverständlichkeit beim Egerländer Vinzenzifest in Wendlingen, bei unserem Egerländer Fest aktiv dabei zu sein. Nicht zu vergessen unsere Fahrt nach Marktredwitz zum Egerlandtag und dem Bundestreffen der Egerland-Jugend.
Bei den Wettbewerben der Egerland-Jugend konnten unsere Stuttgarter Gruppen in allen Sparten alles abräumten. Als Vüarstäiha nahm ich mit Stolz immer wieder die Glückwünsche von anderer Seite entgegen. In unserem Gmoibladl werden immer die „Spenden an die Gmoi“ veröffentlicht. Wenn auch die Spendenfreudigkeit nachgelassen hat und der Zugang rückläufig ist, möchte ich mich doch bei allen Mouhmen, Vettern und Gönnern für ihre Spende, die sie der Gmoi zukommen ließen, sehr herzlich bedanken.

Nun etwas Neues. Seit einiger Zeit sind die Aktivitäten unserer Gmoi auch auf der Homepage des BdEG im Internet zu finden. Unsere Vettern Alexander Friedl und Dieter Markgraf. haben dies geschaffen. Allgemeine Informationen, Termine und Berichte unserer Gmoi findet man direkt unter stuttgart.egerlaender.de. Jetzt müssen wir diese nur noch fleißig pflegen.

Auch das noch junge Jahr hat in unserer Gmoi schon Fahrt aufgenommen, wie ich es an meinem, jetzt sich schon füllenden Terminplan sehe. Die schon jetzt feststehenden und geplanten Termine sind dem Gmoibladl zu entnehmen. Entgegen aller Planung findet unsere Gmoifosnat nun doch wieder im Kolpinghaus statt .Der geplante Umbau soll erst 2017 sein. Als Gäste werden wieder die „Spitrüfis“ aus Ingolstadt das Programm bereichern. Um unsere Jugend zu unterstützen, wollen wir wieder eine 2-Tagesfahrt zum Bundestreffen der Egerland-Jugend nach Geretsried machen. Auch das Turmfest steht schon fest: 3. Oktober am „Tag der Deutschen Einheit“. Hoffen wir, dass es uns dieses Mal nicht wieder verregnet. Auch mit dabei werden wir mit dem Landesverband beim Großen Deutschen Trachtenfest in Öhringen sein (Bus ab Stuttgart), um uns da in unseren Trachten zu zeigen. Ebenso bei den Heimattagen Baden-Württemberg in Bad Mergentheim (mit Landes-Bus). Vorgesehen ist auch wieder das Waldfest am Bärenschlössle. Selbstverständlich unser Landesfest, das „Vinzenzifest“ in Wendlingen, der Tag der Heimat, sowie der Ostermarkt im Haus der Heimat. Der Sudetendeutsche Tag zu Pfingsten in Nürnberg, sowie die Chartafeier stehen auf dem Programm. Nicht zu vergessen sind alle unsere Gmoinachmittage die wir im Haus der Heimat in Stuttgart abhalten werden. Ihr seht, liebe Landsleute, wir haben viel in Planung, wir haben viel vor. Wünschen wir uns viel Gesundheit, damit wir das uns Vorgenommene nach dem Wahlspruch der Eghalanda „Für unna Hoimat ålls - Eghalanda halt’s enk zsåmm“ auch verwirklichen können.

Ich verbleibe mit den besten Wünschen für ein friedliches Neues Jahr
Enka Vüarstäiha Harald Wenig


Weihnachtsfeier am 12.12.2015 im Haus der Heimat
Gegen 15 Uhr begrüßte unser Vüarstäiha Harald Wenig in einem vollen Saal die Gäste und Gmoimitglieder. Das Programm hatten Henny Hlawatsch, Monika Grund und Wilfried Algner zusammengestellt. So trugen abwechselnd oder auch gemeinsam der Gmoichor, der Sing- und Tanzkreis und die Jugend ihre Lieder und Instrumentalstücke vor. Es war ein bunter Strauß aus heimatlichen, einem englischen und altbekannten Weihnachtsliedern. Als ein besonders zu Herzen gehendes Lied war „Luleise Gottes Sohn“.
Henny Hlawatsch, Resl Reich und Monika Grund trugen Gedichte und weihnachtliche Texte sowohl auf Deutsch und mundartlich vor. Beim Vergleich früher und heute in Egerländer Mundart war insbesondere die Jugend gefragt und hat die knifflig zu lesenden Texte gut rübergebracht. Monika Grund und Wilfried Algner haben sich bei Weihnachtseinkäufen getroffen. Ob hier wohl die Frau mit dem glänzichen Silberschal und die Enkelin mit den Marienliedern von „Madonna“ zufrieden waren? Dieter Markgraf begleitete uns wunderbar mit dem Akkordeon beim Wunschliedersingen.
Die Pause wurde von allen rege zur Unterhaltung und Gesprächen genutzt. Monika Grund verteilte noch die Geschenke, die ein Nikolaus hier in aller Eile abgegeben hatte, er konnte nicht selbst da sein, da er in seinem Terminkalender einen Doppeltermin hatte.
Dass auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kam, gab es zu Beginn Stollen und Kaffee, zum Abschluss Würstl und Kartoffelsalat. Dafür hatten wieder unsere bewährten Küchenfeen und Horst Schneider gesorgt.
Allen Mitwirkenden und Helfern danke ich an dieser Stelle für ihren immer wieder vorbildlichen Einsatz.
Harald Wenig schloss die Feier mit den besten Wünschen zum Weihnachtsfest und einem guten Start ins Jahr 2016.

Wilfried Algner


Kraut u Rou(b)m am 14.11.2015 im Haus der Heimat in Stuttgart
In diesem Jahr veranstaltete die Eghalanda Gmoi z‘Stuttgart ihr Herbstfest „Kraut u Rou(b)m“ im Haus der Heimat. Unser Gmoi Vüarstäiha Harald Wenig begrüßte die Gäste und die Aktiven recht herzlich. Als Alleinunterhalter war Herr Franz Ansmann gewonnen worden, der uns durch den Abend musikalisch begleitete. Das abwechslungsreiche und kurzweilige Programm wurde von Henny Hlawatsch und Wilfried Algner zusammengestellt. Der Gmoichor eröffnete mit dem Lied „Gröiß di(ch) Gott, ma(n) Eghaland“ und führte uns mit die „Rößla vur d Kutschn“ „Auf die Vogelwiese“ zum „Brouda Liedale“ und zur Frage „Måidal, bist bais“ und einer sagte „Heint iß i neks“ bis zu „Dej mit de blaua Bendla“. Henny Hlawatsch hat wieder in ihrem unerschöpflichen Fundus an Gedichten und Geschichten eine „Orchesterstimme“, „Wer wird leiern“, „Zum Braten die Soße“ und „Damit hat er nicht gerechnet“ gefunden und die Lacher auf ihrer Seite. Wilfried Algner, Anita Nuber und Erwin Kraut wagten mit „Dem letzten Schwaben“ oder ein „Zoobesuch im Jahre 2179“ einen Blick in die Zukunft, die wir alle so wahrscheinlich nicht erleben werden. Es waren aber schon Aussagen darunter, die gar nicht mehr so weit weg erscheinen, und zum Nachdenken anregten.
Franz Ansmann hat uns nicht nur mit Musik unterhalten, sondern alle ermuntert, auch zu tanzen. Siehe da – viele von uns waren mit Begeisterung bei Walzer, Polka und Foxtrott auf dem Parkett unterwegs.
Das Lied des Gmoichors „Wahre Freundschaft“ leitete über zu den Schlussworten von Henny Hlawatsch und Harald Wenig.
Es war ein gelungenes Herbstfest in einem kleineren, dafür familiären Rahmen, das allen gut gefallen hat. Bis zum nächsten Jahr!!
An dieser Stelle bedanke ich mich bei allen, die zu einem guten Gelingen unseres Festes „Kraut u Rou(b)m“ beigetragen haben.

Wilfried Algner


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- Bund der Egerländer -
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